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ALPINE SPACE PROGRAMME 2014-2020 | ALPENRAUMPROGRAMM

Das Alpenraumprogramm wird in der Förderperiode 2014-2020 fortgesetzt. Der Kooperationsraum bleibt gleich und umfasst somit weiterhin Regionen in Deutschland, Frankreich, Italien, Slowenien, Österreich sowie Schweiz und Liechtenstein. Auch die Verwaltungsstrukturen sind unverändert: Die Verwaltungsbehörde (MA) wird beim Land Salzburg, das Gemeinsame Sekretariat (JS) in München angesiedelt sein. Unterstützt werden sie durch das bereits bewährte Netzwerk von Contact Points.

      Das "Cooperation Programme" (CP) wurde am 23. Juli 2014 bei der EK eingereicht. Das Programm wurde am 17. Dezember 2014 von der Europäischen Kommission genehmigt, eine revidierte Version 2 wurde am 19. März 2020 genehmigt. 

       

        Neuigkeiten

        • Start der öffentlichen Konsultation für das Alpenraumprogramm 2021-2017. Rückmeldungen zum Programmentwurf sind bis 14. September 2020 möglich. Weiter

        Mehr zum Alpenraumprogramm

        Inhalte

        Ziele, Prioritäten und Charakteristika des Programms

        Finanzen

        Informationen zu Programmbudget und Kofinanzierung

        Management

        Welche Stellen sind in das Programm involviert?

        Umsetzung

        Wie komme ich zu einem Projekt?

        Alpine Cooperation stories

        Die Projektgenehmigungen im Alpenraumprogramm sind bereits abgeschlossen. Daher wurde die Broschüre "Alpine cooperation stories" aktualisiert und umfasst nun alle 64 Projekte des Alpenraumprogramms und deren Synergien zu den Action Groups der EU-Strategie für den Alpenraum.

        zur Broschüre

        ALPINE SPACE 2014-2020 | Programminhalte

        Das neue Alpenraumprogramm 2014-2020 ist das Ergebnis eines ganzheitlichen, umfassenden Dialogprozesses. Von Mitte 2011 bis Mitte 2013 setzte das Alpenraumprogramm ein Projekt zur Festlegung der mittel- und langfristigen Strategien und zu den Prioritäten für den Alpenraum um. In zwei Jahren intensiven Expertenaustauschs und einer umfassenden Konsultation der alpinen Stakeholder wurden wichtige Erkenntnisse gewonnen. Diese bildeten die Grundlage zur Festlegung der Förderschwerpunkte des Programmes 2014-2020 als auch seiner Rolle im Hinblick auf die makroregionale Strategie für den Alpenraum, die in Ausarbeitung ist.

        Generell zielt das Alpenraumprogramm darauf ab, folgende Funktionen zu erfüllen:

        • Projekte in einer begrenzten Anzahl an thematischen Zielen anstoßen und fördern, unter Beachtung der Vorgaben der EU-Strukturfondsverordnungen für die Europäische Territoriale Zusammenarbeit
        • Beiträge zu den Diskussionen über eine langfristige Strategie für den Alpenraum liefern, die zwangsläufig auf einem ganzheitlichen Ansatz für die Entwicklung im Alpenraum fußen,
        • als Katalysator für eine verbesserte Kooperation und Koordination der alpenrelevanten Akteure und Politikbereiche dienen und Stakeholder und Gebiete innerhalb und außerhalb des Alpenraums miteinander in Verbindung bringen.

        Das neue Alpenraumprogramm ist die Antwort auf den Bedarf nach Kooperation, Koordination, integrierter territorialen Entwicklung im Alpenraum. Es bietet den Rahmen, um Ideen, Pläne und Strategie zu entwickeln, zu testen, umzusetzen und zu vergleichen. In dieser Förderperiode steht die Ergebnisorientierung noch mehr im Vordergrund.

        4 thematischen Prioritäten

        Das Alpenraumprogramm wird entlang der folgenden Prioritäten umgesetzt:

        Innovativer Alpenraum | Kohlenstoffarmer Alpenraum | Lebenswerter Alpenraum | Gut verwalteter Alpenraum

        Jeder Priorität sind spezifische Ziele sowie indikative Aktivitäten bzw. Maßnahmen zugeordnet, die dazu beitragen sollen die definierten Programmziele zu erreichen. Zur Messung der Ergebnisse wurden dazu Ergebnis- und Outputindikatioren festgelegt. Da der Erfolg des Programms ist langfristig gesehen von den Projektaktivitäten abhängig. Daher müssen alle Projekte zu den übergeordneten Zielen des Programmes beitragen, konkreter die Outputs, Ergebnisse und Zielsetzung der Projekte müssen zur Umsetzung des Programms beitragen!

        Die folgende Abbildung gibt einen Überblick zu den spezifischen Zielen.

        Die detaillierte Ausführung ist im Cooperation Programme  zu finden.

        ALPINE SPACE 2014-2020 | Finanzieller Rahmen

        Für die Periode 2014-2020 beläuft sich das gesamte Programmvolumen auf rund 140 Mio. EURO, wovon 116,6 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) bereitgestellt werden. Der Differenzbetrag muss in den sieben Programmstaaten aufgebracht werden. Wie dies geschieht ist von Staat zu Staat unterschiedlich.  Die Kofinanzierung für Projekte aus dem Programm kann bis zu 85 Prozent betragen. Neu im Vergleich zur Vorperiode ist, dass dazu neben öffentlichen auch private Eigenmittel gefördert werden können, einzige Ausnahme ist dabei die Übernahme der Lead Partnerschaft. Diese ist öffentlichen Partnern vorbehalten.

        Nährere Information dazu kann dem entsprechenden Fact Sheet 1.3 "funding principle" auf der Programmwebseite www.alpine-space.eu entnommen werden.

        Neben den 4 thematischen Prioritäten gibt es eine fünfte Priorität, die Technische Hilfe. Damit werden Strukturen und Aktivitäten zur Unterstützung der Programmabwicklung finanziert.

        Aufteilung der EFRE-Mittel nach thematischen Prioritäten in Millionen Euro:

        ALPINE SPACE 2014-2020 | Programmmanagement

        Die Projektinteressenten und -träger können auf bewährte Ansprechpartner zurückgreifen, da die zentralen Programmfunktionen durch die bisher betrauten Stellen weitergeführt werden: Das Land Salzburg trägt zum dritten Mal als Verwaltungsbehörde die Gesamtverantwortung für das Programm und auch im Gemeinsamen Sekretariat in München und bei den nationalen Kontaktstellen in den sieben Partnerstaaten stehen erfahrene und gut vernetzte Kollegen zur Verfügung.

        Untenstehend sind die Programmstellen des Alpenraumprogramms inklusive Kontaktdaten aufgelistet. Durch Anklicken bekommen Sie nähere Informationen.

        Managing Authority (Verwaltungsbehörde)

        Die Verwaltungsbehörde ist beim Amt der Salzburger Landesregierung angesiedelt

        Amt der Salzburger Landesregierung, Abt. 1/01
        Südtiroler Platz 11
        5010 Salzburg
        Österreich
        Tel. +43 662 8042 3789

        Joint Secretariat (Gemeinsames Sekretariat)

        Das Gemeinsame Sekretariat unterstützt die Verwaltungsbehörde in den administrativen Aufgaben.

        Joint Secretariat
        ETC - Alpine Space Programme
        Heßstraße 128
        80797 München
        Deutschland

        Tel: + 49 (0) 89 9214 1800

        www.alpine-space.eu
        js@alpine-space.eu

        Alpine Space Contact Points

        Die Verwaltungsbehörde ist beim Amt der Salzburger Landesregierung angesiedelt

        Amt der Salzburger Landesregierung, Abt. 1/01
        Südtiroler Platz 11
        5010 Salzburg
        Österreich

        Tel. +43 662 8042 3789

        Programme Committee (Begleitausschuss)

        Der transnationale Programmausschuss (mitunter auch Begleitausschuss genannt) hat die Aufgabe, die Förderfähigkeit von Projekten zu prüfen und zu beschließen. Ihm obliegt auch die Festlegung der Bedingungen zu den Calls for Project Propoals, die Koordination mit anderen Programmen und Politiken der EU sowie die Aufsicht über die Verwaltungsbehörde. Mitglieder des Programmausschusses sind 2-3 VertreterInnen pro Partnerstaat, zumeist von nationaler wie auch regionaler Ebene.
        Der Programmausschuss hat auch die Möglichkeit Unterausschüsse einzusetzen. Für die Unterstützung im Zuge des ersten Call for Projects wurde zum Beispiel eine solche "Task Force" eingerichtet.

        ALPINE SPACE 2014-2020 | Programmumsetzung

        Projekteinreichung

        Hier finden Sie Informationen zum Ablauf von Projekteinreichverfahren ("call for project proposals") und zu Anforderungen an Projektantragssteller sowie an Projekte. weiter

        Projektumsetzung

        Hier sind die wichtigsten Informationen zur Projektumsetzung zu finden.
        weiter

        Ansprechpartnerin:

        Dipl.-Ing. Martina BACH
        Tel.: +43 (1) 53 53 444 - 22
        E-mail: bach(at)oerok.gv.at

        letzte Aktualisierung: 2. Juni 2020