Beim Programmausschuss am 19. und 20. Mai 2026 wurden 16 neue Projekte genehmigt, die einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigeren, innovativeren und stärker vernetzten Alpenraum leisten. Hinter diesen Projekten stehen zahlreiche engagierte Partnerorganisationen aus dem gesamten Alpenraum – darunter auch viele österreichische Organisationen, einige davon in der Rolle von Lead-Partner-Institutionen. Ein großes Dankeschön gilt allen Antragsteller:innen für ihre engagierte Arbeit und die hohe Qualität der Einreichungen. Hier finden Sie einen Blick auf ausgewählte Projekte mit österreichischen Lead Partner:
Schutz und Erhalt von Natur, Biodiversität und grüner Infrastruktur
Hier wurde unter anderem das Projekt PINO genehmigt, das vom Salzburger Institut für Raumplanung geleitet wird und räumliche Planungsinstrumente weiterentwickeln und testen möchte, die Biodiversität, Ökosystemleistungen und ökologische Vernetzung in Übergangszonen zwischen Alpen und Alpenvorland stärken sollen. Ebenfalls in diesem Themenfeld arbeitet RE-PEAT-it!, bei dem Cipra Lab gemeinsam mit den Partnern daran arbeiten wird, die Resilienz und die Ökosystemfunktionen von alpinen Moorgebieten nachhaltig zu stärken.
Übergang zu einer kreislauforientierten und ressourceneffizienten Wirtschaft
Mit Food4Alps, geleitet von der Stadt Wien, werden neue Ansätze für nachhaltige, und regionale Lebensmittelsysteme entwickelt, die insbesondere institutionelle Verpflegungseinrichtungen als Hebel für Veränderung nutzen. Im Projekt SIMPLIFY, das von der Zukunftsagentur Bau koordiniert wird, stehen innovative und ressourceneffiziente Bauweisen im Alpenraum im Mittelpunkt – mit dem Ziel, Kreislaufprinzipien stärker im Bausektor zu verankern.
Digitalisierung als Motor für gesellschaftliche, wirtschaftliche und administrative Entwicklung
Im Projekt IncluDiMi arbeitet das Regionsmanagement Osttirol gemeinsam mit den Partnern daran, digitale, nachhaltige Mobilitätslösungen einfacher zugänglich und insbesondere für vulnerable und nicht-digitale Nutzer:innen nutzbar zu machen. Das Energieinstitut Vorarlberg koordiniert das Projekt SUPER, das öffentliche Verwaltungen dabei unterstützt, europäische Energie- und Klimarichtlinien mithilfe digitaler Lösungen effizienter umzusetzen.
Alle erfolgreichen Projekte erhielten beim „Get Started!“-Seminar am 23. und 24. Juni 2026 in Salzburg praxisnahe Unterstützung für den Start in die Umsetzungsphase. Gleichzeitig bot das Seminar Raum für Austausch, Vernetzung und neue Impulse mit anderen Projekten sowie EUSALP-Akteuren.
In den nächsten 6 Monaten werden die Projekte ihre Inhalte auch auf der Programmwebseite vorstellen. Wir freuen uns darauf, in den kommenden drei Jahren über die Fortschritte der Projekte zu berichten.
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