SearchMenü

Österreich und die Alpenraumstrategie


Österreich hat die Entwicklung einer EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) von Anfang an aktiv mitgestaltet und unterstützt. Österreichische Institutionen und Akteure beteiligen sich in vielfältiger Weise am Prozess und der Umsetzung der Alpenraumstrategie.

Die horizontale Begleitung der EUSALP auf nationaler Ebene erfolgt über die Nationalen Koordinatoren (National Coordinators). In Österreich nimmt diese Funktion das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, Abteilung VII/5; Koordination Raumordnung und Regionalpolitik (vormals Bundeskanzleramt, IV/4) ein. Zusätzlich dazu sind die Bundesländer Tirol und Kärnten im Executive Board der EUSALP vertreten. 

Österreich nimmt aktiv an vielen Aktionsgruppen teil und hat den Ko-Vorsitz in den Aktionsgruppen 6 und 8 inne:

  • Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 8 gemeinsam mit der Alpenkonvention in der AG 6 - Erhaltung und Aufwertung der natürlichen Ressourcen einschließlich Wasser und Kulturressourcen
  • Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, Abteilung III/5 gemeinsam mit Bayern in der AG 8 - Verbesserung des Risikomanagements und bessere Bewältigung des Klimawandels, einschließlich Verhinderung größerer Naturgefahren

Im Einvernehmen mit dem BMeiA hat das BMNT (vormals BKA) eine österreichinterne Koordinationsplattform eingerichtet, die sich aus Vertreter/innen der Bundesministerien, der Landesregierungsstellen, der Sozialpartner, der Expertise der Alpenkonvention und der CIPRA Österreich zusammensetzt. Primäres Ziel dieser Plattform ist die Informationsweitergabe an wichtige Akteur/innen in Österreich. In diesem Zusammenhang unterstützt die ÖROK das BMNT v.a. im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

Im Jahr 2018 führt das Land Tirol den Vorsitz zur EUSALP.

Am 7. Februar 2018 fand aus diesem Anlass eine offizielle Auftaktveranstaltung zur Tiroler Präsidentschaft unter dem Motto Zukunft gemeinsam gestalten in Innsbruck-Igls statt, bei der unter anderem das Arbeitsprogramm für das Jahr 2018 vorgestellt wurde. Unter dem Vorsitz Tirols werden die Themen Arbeitsmarkt, Mobilität, natürliche Ressourcen, Naturgefahren sowie Energie im Mittelpunkt stehen.

Im Zuge der Präsidentschaft werden einige Veranstaltungen stattfinden. Näheres dazu finden Sie ebenfalls im Arbeitsprogramm.

Das nächste Jahresforum zur EUSALP findet am 21. und 22. November 2018 in Innsbruck, Tirol statt.

 

letzte Aktualisierung: 7. Februar 2018

 

 

 

nach oben