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EU-Kooperationen - Über Grenzen kooperieren heißt Europa mitgestalten

Die EU-Kohäsions- und Regionalpolitik fördert seit vielen Jahren den Austausch und die Zusammenarbeit von Regionen aus unterschiedlichen Mitgliedstaaten. Für diesen Zweck hat die Europäische Union eigene Instrumente geschaffen, wie beispielsweise die Kooperationsprogramme unter dem Ziel „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ (ETZ) oder die Makroregionalen Strategien (MRS). Für Österreich als Land mit langen Grenzen, einem hohen Anteil an Grenzregionen und starken internationalen Verflechtungen sind diese Kooperationsansätze daher von besonderer Bedeutung.

In der laufenden ESI-Fondsperiode 2014-2020 dienen unter dem Ziel Europäische Territoriale Zusammenarbeit (ETZ) drei Programmtypen der grenzüberschreitenden, transnationalen und interregionalen Kooperation:

Makroregionale Strategien wurden von der Europäischen Kommission seit 2009 als neuer strategischer Rahmen für europäische Zusammenarbeit geschaffen. Ihr Ziel ist es, verschiedene Politiken, Strategien und Instrumente in definierten größeren Räumen besser zu koordinieren und zwischenstaatliche Kooperation zu forcieren. Mit ihren detaillierten Aktionsplänen stellen Makroregionale Strategien auch einen Handlungsrahmen für die ESI-Fondsprogramme, insbesondere für die grenzüberschreitenden und transnationalen ETZ-Programme, bereit.  Österreich ist an zwei Makroregionalen Strategien beteiligt: der bereits bestehenden EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) und der derzeit sich in Vorbereitung befindenden EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP).

 

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