Gliederung des ÖREK 2011
Das "ÖREK 2011" gliedert sich in die folgenden drei Teile:
Teil I: Grundhaltungen und Ziele
Dieser Teil enthält ein "Mission Statement", beschreibt die Einflussfaktoren sowie den politischen Rahmen und hält die gemeinsamen Grundhaltungen, räumliche Ziele und Handlungsgrundsätze für eine kooperative Raumentwicklung fest.
Teil II: Handlungsprogramm
Das "Handlungsprogramm" bildet den inhaltlichen Kern des "ÖREK 2011": In vier sektorübergreifenden Säulen sind die für die nächsten Jahre als prioritär erachteten Bereiche in 14 Handlungsfeldern und 36 Aufgabenbereichen zusammengefasst.
Teil III: Ausblick und Umsetzung
Dieser Teil des ÖREKs beschreibt den Umsetzungsprozess und damit, wie die Handlungsfelder und Aufgabenbereiche des "ÖREK 2011" Schritt für Schritt umgesetzt werden sollen. Das zentrales Instrument der Umsetzung bilden dabei die "ÖREK-Partnerschaften".
Vorgehen bei der Erstellung & Grundlagen
Ein wichtiges Ziel für die Erstellung des "ÖREK 2011" war es, ein fokussiertes Dokument mit einem prioritären Handlungsprogramm als Kernstück zu erstellen. Aus diesem Grund ist im "ÖREK 2011" selbst kein Analyseteil enthalten, bei der Erstellung wurde aber auf umfassendes Material zurückgegriffen:
- Projekt "Raumszenarien Österreichs 2030": Welchen zukünftigen Herausforderungen muss sich die Raumentwicklung stellen?
- Arbeitsgruppen - Ergebnisdokumente: Umfassende Analysen und Maßnahmenvorschläge aus den ÖREK-AGs
- PIP - Paper in Progress: Erste Zusammenführung der AG-Ergebnisse
- Ergebnisse aus den Reflexionsdiskussionen: Wesentliche Hinweise für Schwerpunktsetzungen aus den Reflexionsveranstaltungen in ganz Österreich
Mit Juni 2010 wurden intensive Überlegungen aufgenommen, wie auf Basis der oben genannten - äußerst umfassenden! - Grundlagen ein inhaltlich konzentriertes "ÖREK 2011" aufgebaut werden könnte. Eine stark unterstützende Rolle spielte dabei das von ÖROK-Mitgliedern, Prof. Heinz Fassmann, SVWP Kommunikationsmanagement und der ÖROK-Geschäftsstelle gebildete „Konzeptteam ÖREK 2011“.
Bis Mai 2011 wurde sodann in den Fachgremien der ÖROK in einem intensiven inhaltlichen Dialog an der Ausgestaltung der Handlungsfelder und Aufgabenbereiche gearbeitet. Nach dieser inhaltlichen Auseinandersetzung (Stichworte z.B. zweitägige Sitzungen, Unterlagen mit 52 Seiten Stellungnahmen und Diskussionsbeiträgen,...) wurden die formalen Abstimmungsverfahren gestartet.
Parallel zur Erstellung des "ÖREK 2011" wurde im Frühjahr 2011 im Sinne der Konkretisierung der Umsetzung die Einrichtung erster "ÖREK-Partnerschaften" gestartet.
Die formale Beschlussfassung des ÖREK 2011 erfolgte durch die ÖROK-Gremien im Sommer 2011, mit 4. August 2011 wurde das ÖREK von der Österreichischen Raumordnungskonferenz politisch beschlossen.
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