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ÖREK-Partnerschaft "Regionale Handlungsebene stärken"

Mit der Bearbeitung des Themas "Vision Region" und der Beschäftigung mit der - möglichen - Zukunft der regionalen Handlungsebene in Österreich wurde die ÖREK-Partnerschaft abgeschlossen.

Die im Rahmen der Partnerschaft erarbeiteten Unterlagen stehen zum Download zur Verfügung und sind gesammelt zu finden im Band 194 der ÖROK-Schriftenreihe:

 Darüber hinaus steht eine Studie des Landes Steiermark zur Verfügung:

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Ausgehend von der bestehenden Aufgabenteilung zwischen den Gebietskörperschaften gewinnen Kooperationen von Akteuren der verschiedenen Ebenen zunehmend an Bedeutung für die Raumordnung und Regionalentwicklung (horizontaler und vertikaler Koordinationsbedarf).
Die Suche nach möglichst effektiven und effizienten Formen der interkommunalen und regionalen Zusammenarbeit ist zum Thema auch der politischen Debatte geworden.

Verschiedensten damit in Zusammenhang stehenden Fragestellungen widmete sich die ÖREK-Partnerschaft "Regionale Handlungsebene stärken".

Bezug zum ÖREK 2011:

  • Handlungsfeld 4.1 "Regionale Handlungsebene stärken"

    • A 4.1.1 "Regionale Governance-Modelle erarbeiten"
    • A 4.1.2 "Modelle und Anreizsysteme für interkommunale Kooperationen prüfen und weiterentwickeln"

Kernakteure der ÖREK-Partnerschaft:

  • Federführung: Land Steiermark und BKA
  • Vertretung Bund: BMASK, BMLFUW
  • Vertretung Länder: Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol
  • weitere Partner: Österreichischer Städtebund
  • Weitere Institutionen, die im Rahmen der Arbeiten eingebunden werden sollen: LEADER-Gruppen, Regionalmanagements, Territoriale Beschäftigungspakte, ...

Arbeitsweise & Vorgehen:

In drei Projektphasen wurden die folgenden Themen bearbeitet:

  • Im Rahmen der ersten Projektphase (2012) stand der Vergleich der bestehenden "Regional Governance Systeme" in den österreichischen Bundesländern im Bereich der Regionalentwicklung im Mittelpuntk der Diskussionen sowie künftige Handlungsoptionen zur Verbesserung der Zusammenarbeit der AkteurInnen auf regionaler Ebene - auch unter dem Blickwinkel der möglichen Änderungen in der neuen Strukturfonsderiode 2014-2020. Mit der inhaltlichen Begleitung war für diese Projektphase die ÖAR Regionalberatung GmbH beauftragt. Als Ergebnis liegt ein "Arbeitspapier" vor, das zum Download zur Verfügung steht und u.a. Empfehlungen für die Organisation der Umsetzung der neuen Strukturfondsprogramme umfasst.
  • In einer zweiten Projektphase (2013) wurde das Thema „Wirkungsorientierung in der Regionalentwicklung“ vertieft behandelt. “Wirkungsorientierung” ist als wichtiger Pfeiler einer modernen Regionalpolitik insgesamt zu sehen. Die konsequente Ausrichtung regionaler Entwicklungsmaßnahmen an angestrebten Wirkungen erfordert aber professionelle Organisationen, geklärte Rahmenbedingungen und große Kooperationsbereitschaft aller Partner. Das vorliegende Arbeitspapier, das zum Download zur Verfügung steht und wieder von der ÖAR Regionalberatung GmbH bearbeitet wurde, soll einen Orientierungsrahmen für alle jene bieten, die aktuell mit dem Thema konfrontiert sind.

  • In der dritten Projektphase wurde zum Abschluss der ÖREK-Partnerschaft unter dem Titel “Vision Region” die Frage nach der Zukunft der regionalen Handlungsebene, nach den Chancen und Potenzialen bzw. Stärken und Schwächen des regionalen Handlungssystems und der bestmöglichen Aufgabenteilung zwischen den unterschiedlichen Politik- und Verwaltungsebenen gestellt. Mit der Bearbeitung des Themas war das Büro metis beauftragt. Als Ergebnis liegt ein drittes Arbeitspapier vor, das unter Berücksichtgung des bisher Erarbeiteten Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung der regionalen Handlungsebene aufzeigt.

Kontakt: felkel@oerok.gv.at

 

 

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