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Der dritte Call im Programm Danube Transnational

 

Der Pre-Launch des 3. Call for Project Proposals fand am 16. Oktober 2018 mit der Veröffentlichung des Application Packages auf der Programm-Website statt. Die Einreichung der Antragsformulare über das elektronische Monitoringsystem (eMS) war von 28. Jänner 2019 bis 8. März 2019 (14:00 CET) möglich. Der Call wird in einem 2-stufigen Einreichverfahren durchgeführt: Im ersten Schritt waren die Projektwerber dazu aufgefordert, eine sogenannte Expression of Interest (EoI) abzugeben (Guidelines zur Expression of Interest). Nach der Evaluierung der Expression of Interest können ausgewählte Projekte im zweiten Schritt im Herbst 2019 einen vollständigen Antrag einreichen.

Die genehmigten Projekte dürfen eine maximale Laufzeit von 30 Monaten haben. Das für den 3. Call zur Verfügung stehende Budget beträgt: 50,9 Mio. EUR EFRE, 3,3 Mio. EUR IPA und 5,1 Mio. EUR ENI.

Einen Überblick zu den Bedingungen des 3. Calls gibt Ihnen dieses Leaflet des Programms.

Am 6. November 2018 organisierte der National Contact Point eine nationale Informationsveranstaltung zum 3. Call in Wien. Zur Präsentation geht es hier.

Thematische Einschränkungen des 3. Calls

Im Rahmen des dritten Call for Proposals sind alle Prioritäten geöffnet, jedoch sind die Spezifischen Ziele 1.1, 1.2, 2.1 und 3.1 thematisch beschränkt. Die Details dazu finden Sie untenstehend (oder auf der Website des Programms auf Englisch). Auch Factsheets zu den einzelnen Spezifischen Zielen stehen auf der Programm-Website zur Verfügung.

Priorität 1: Innovativer und sozialverantwortlicher Donauraum

  • Spezifisches Ziel 1.1: Offen: beschränkt auf
    1) Service-Innovation mit Fokus auf Beschäftigungsförderung durch innovative öffentliche Policies (nationale und regionale Behörden sollen hierbei den Lead übernehmen) und
    2) Kreativwirtschaft (mit Schwerpunkt auf innovative Stadterneuerung durch Service Hubs)
  • Spezifisches Ziel 1.2 -Offen: beschränkt auf
    1) Komptenzaufbau von sogenannten Support-Organisationen (z.B.: Arbeitsmarktorganisationen, Gewerkschaften, etc.) zur Bereitstellung von innovativem Entrepreneurship-Training und Bildungsangeboten im Rahmen der wissensbasierten Wirtschaft und
    2) Entwicklung von innovativen sozialen Dienstleistungen im allgemeinen Interesse

Priorität 2: Umwelt und kulturverantwortlicher Donauraum

  • Spezifisches Ziel 2.1 – Offen: beschränkt auf
    1) Wasserqualitätsmanagement, z.B. im Rahmen von integrierten Politiken, Strategien, Lösungen oder Maßnahmen zur Reduktion der Schadstoffbelastung durch Nährstoffe und gefährliche Substanzen, Verbesserung der Qualität von Oberflächengewässern und Grundwasser in der Donau und ihren transnational relevanten Flusseinzugsgebieten. Monitoring soll dabei nicht im Mittelpunkt dieser Projekte stehen.
    2) Effizientere Lösungen zur Abwasserbehandlung mit transnationaler Wirkung.
    3) Integriertes Grundwassermanagement (Qualität als auch Quantität), sofern transnationale Relevanz und ein transnationaler Ansatz nachgewiesen werden können;
    4) Quantitative Aspekte des Wassermanagements, wie z.B. ausgewogener Wasserverbrauch oder intersektorale Koordination und Kooperation mit transnationaler Wirkung auf Wasserorganisationen/behörden;
    5) Strategischer Ansatz für harmonisierte und koordinierte operative Hochwasserschutzmaßnahmen (z.B. intersektorale Koordination, inklusive Wasserkraft, Navigation etc.) für transnational relevante Flüsse und Flusseinzugsgebiete
  • Spezifisches Ziel 2.2 - Offen (nicht beschränkt)
  • Spezifisches Ziel 2.3 - Offen (nicht beschränkt)
  • Spezifisches Ziel 2.4 - Offen (nicht beschränkt)

Priorität 3: Besser verbundener und energieverantwortlicher Donauraum

  • Spezifisches Ziel 3.1 –  Offen: beschränkt auf
    1) Transportkorridore durch die Donauregion (z.B. Adressierung von identifzierten missing links, Lösungen für die Verbesserung von [grenzüberschreitenden] Verkehrsmanagementsystemen, Entwicklung von Aktionsplänen/Machbarkeitsstudien mit dem Ziel der Weiterentwicklung von Transportkorridoren (unter Einbeziehung bereits vorhandener Projekte und deren Entwicklungsstatus)
    2) Radrouten durch die Donauregion (z.B. Identifizierung von missing links, Verbesserungsvorschläge, Entwicklung von Aktionsplänen/Machbarkeitsstudien mit dem Ziel der Weiterentwicklung der Radrouten);
    3) Inter- und Multimodalität, inkl. der Verknüpfung von Hafenverbindungen zum Straßen- und Schienenverkehr zur Verbesserung von Transportketten
  • Spezifisches Ziel 3.2 – Offen (nicht beschränkt)

Priorität 4: Gute Governance im Donauraum

  • Spezifisches Ziel 4.1 - Offen (nicht beschränkt)

Thematische Events zu den vier Prioritäten

Erstmalig gab es auch Thematische Events zu den vier Prioritäten des Programms, bei denen potenzielle Projektpartner ihr Verständnis für die gewünschten Themen innerhalb der vier Prioritäten vertiefen und ihr Netzwerk erweitern konnten. 

Die Termine lauteten wie folgt:

  • Priorität 1 - Innovativer und sozialverantwortlicher Donauraum: 19. Dezember 2018 in Stuttgart (DE)
  • Priorität 2 - Umwelt- und kulturverantwortlicher Donauraum: 14. Dezember 2018 in Prag (CZ)
  • Priorität 3 - Besser verbundener und energieverantwortlicher Donaurau: 4. Dezember 2018 in Bucharest (RO)
  • Priorität 4 - Gute Governance im Donauraum: 15. Jänner 2019 in Bratislava (SK)

Die Präsentationen zu den einzelnen Prioritäten finden Sie hier.

Das 2-stufige Projekteinreichverfahren

  • Stufe 1: Der erste Schritt auf dem Weg zur Projektgenehmigung besteht in der Einreichung einer Interessenserklärung (Expression of Interest) im elektronischen Monitoringsystem (eMS) des Programms. Die Projektanträge werden dann vom gemeinsamen Sekretariat evaluiert: Zuerst erfolgt ein technischer Check zur Feststellung, ob die Mindestanforderungen erfüllt sind. Danach erfolgt die inhaltliche Bewertung. Der transnationale Begleitausschuss wählt auf Basis dieser Bewertungsergebnisse jene Projekte aus, die in die 2. Stufe geladen werden.
  • Stufe 2: In der 2. Stufe werden ausgewählte Projekte eingeladen, einen vollständigen Projektantrag (Application Form) auszuarbeiten. Diese werden ebenfalls wieder nach festgelegten Selektionskriterien bewertet. Die Auswahl der Projekte zur Genehmigung erfolgt wieder durch den transnationalen Begleitausschuss. Danach beginnt die Projektumsetzungsphase.

Zeitplan des 3.Calls

  • 16. Oktober 2018: Pre-Launch des 3.Calls mit der Veröffentlichung der Einreichunterlagen
  • 6. November 2018: Nationale Informationsveranstaltung, Wien (siehe NCP Veranstaltungen)
  • 28. Jänner 2019: Start des 3. Calls
  • 8. März 2019 (14:00 CET): Ende der Einreichfrist für die Expression of Interest (EoI)
  • September 2019: Entscheidung über die Auswahl der EoIs für die 2. Stufe
  • Ende 2019: Stufe 2 - Start der Einreichphase für die Application Form für ausgewählte Projekte
  • Anfang 2020: Projektgenehmigungen durch den Begleitausschuss und Start der Projektumsetzung

letzte Aktualisierung: 3. April 2019

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