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Strategische Umweltprüfung - SUP

Am 21. Juli 2001 ist die „Richtlinie 2001/42/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates über die Prüfung der Umweltauswirkungen bestimmter Pläne und Programme“ (Richtlinie über die Strategische Umweltprüfung - SUP) im Amtsblatt der EU veröffentlicht worden. Die Umsetzung dieser Richtlinie in nationales Recht hatte innerhalb von drei Jahren, jedoch spätestens bis zum 21. Juli 2004, zu erfolgen. Entsprechend dieser Richtlinie sind Pläne und Programme, die voraussichtlich erhebliche Umweltauswirkungen haben, von Behörden ausgearbeitet werden und die auf Grund von Gesetzen oder Verordnungen erlassen werden müssen, einer Strategischen Umweltprüfung zu unterziehen.

Zur Umsetzung der SUP-Richtlinie in die Raumplanungspraxis Österreichs wurde innerhalb der ÖROK eine eigene Arbeitsgruppe des Ständigen Unterausschusses eingesetzt. Vorrangiges Ziel dieser Arbeitsgruppe „SUP-Raumordnung“ war die Erarbeitung eines Vorschlages für eine österreichweit einheitliche und einfache Methode zur Umsetzung der SUP-Richtlinie im Raumordnungsbereich. Die Arbeiten konzentrierten sich dabei vorrangig auf die praktische Anwendung.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe zur Umsetzung der SUP-Richtlinie im Raumordnungsbereich wurden in Form eines Methodenpapiers dargestellt, welches im schriftlichen Umlaufverfahren vom Ständigen Unterausschuss im Jänner 2004 genehmigt wurde.

Dieses Methodenpapier wurde im Rahmen der ÖROK für ihre Mitglieder erarbeitet und richtet sich daher an die öffentliche Verwaltung. Es stellt keinesfalls eine vollständige Abhandlung aller im Zusammenhang mit der Umsetzung der SUP-Richtlinie in der Raumplanungspraxis Österreichs auftretenden Fragen dar und erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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