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Europaregionen

Die spezifischen geographischen Gegebenheiten Österreichs begründen seit Jahrzehnten die besondere Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten für die räumliche und wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Im „Österreichischen Raumentwicklungskonzept (ÖREK) 2001“ wird unter anderem im Kapitel „Standort Österreich in Europa“ die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit thematisiert. Als ein wichtiges Element wird die Abstimmung der räumlichen Strategien mit den Nachbarstaaten und -regionen genannt, beispielsweise durch die Erarbeitung grenzüberschreitender regionaler Entwicklungskonzepte. Aber auch die Initiierung von neuen „Identifikationsräumen“ für die ansässige Bevölkerung wird im ÖREK 2001 angesprochen.

Im Rahmen eines beschränkten Ausschreibungsverfahrens wurde die ÖAR Regionalberatung GmbH als Auftragnehmer ausgewählt, die das Projekt in Kooperation mit der Universität St. Gallen, Institut für Öffentliche Dienstleistungen und Tourismus (IDT-HSG) und Joanneum Research – Institut für Technologie- und Regionalpolitik (InTeReg) durchführte.

Zentrales Anliegen bei der Projektbearbeitung war die Einbeziehung von SchlüsselakteurInnen der Europaregionen. Diesem Anliegen wurde in weiterer Folge im Bearbeitungskonzept Rechnung getragen: Interviews und Workshops mit den AkteurInnen bildeten die Basis der Arbeit.

Die Studie „Europaregionen – Herausforderungen, Ziele, Kooperationsformen“ wurde im Dezember 2004 abgeschlossen und im April 2005 als ÖROK-Schriftenreihe 169 veröffentlicht.

Sie umfasst eine detaillierte Darstellung folgender großräumiger Kooperationen mit österreichischer Beteiligung:

  • Region Wien/Niederösterreich/Burgenland – Slowakei – Tschechien – Ungarn („Centrope“)
  • „EU Zukunftsregion“ (Österreich – Italien – Slowenien – Kroatien – Ungarn)
  • „Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino“
  • Kooperation Bodenseeraum
  • Europaregion Salzburg

Weiters erfolgt ein Vergleich mit anderen europäischen Beispielen, unter anderem der „Euregio Maas-Rhein“, der Kooperation in der "Öresund-Region“ sowie der „Euroregion Neisse-Nisa-Nysa“.

POWERPOINT-PRÄSENTATION

Zu den Ergebnissen des Projekts steht auch eine 3-teilige Powerpoint-Präsentation zur Verfügung:

Bereits im Vorfeld der Studie wurde eine umfassende Kommunikation der Studienergebnisse als zentraler Bestandteil der Projektumsetzung festgelegt. Dazu wurde mit der ÖROK-Fachtagung „Welchen Mehrwert bieten Europaregionen für wen?“ ein erster Schritt gesetzt.

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