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ÖREK-Partnerschaft "Risikomanagement für gravitative Naturgefahren in der Raumplanung"

Die ÖREK-Partnerschaft erarbeitete die Grundlagen für ein Risikomanagement für gravitative Naturgefahren in der Raumplanung.

Projektergebnisse:

  • Materialienband: Sämtliche inhaltliche Ergebnisse - insbesondere der gesammelte Stand des Wissens und der Technik  - wurden in der ÖROK-Schriftenreihe Nr. 193 "Risikomanagement für gravitative Naturgefahren in der Raumplanung. Fachliche Empfehlungen & Materialienband" publiziert (zur Bestellung).

  • ÖROK-Empfehlung: Auf Basis dieser Ergebnisse der ÖREK-Partnerschaft wurde die ÖROK-Empfehlung Nr. 54 "Risikomanagement für gravitative Naturgefahren in der Raumplanung" erarbeitet und im Dezember 2015 von der Österreichischen Raumordnungskonferenz verabschiedet. Damit liegen nun - ergänzend zur Empfehlung 52 (Naturgefahren - Hochwasser) politisch akkordierte Leitlinien auch für den Umgang mit gravitativen Naturgefahren in der Raumplanung vor. Die Empfehlung wurde in der Broschüre "ÖROK-Empfehlung Nr. 54 `Risikomanagement für gravitative Naturgefahren in der Raumplanung`- Rahmen, Erläuterungen, Empfehlungen & Beispiele" publiziert (-> Download). Die Broschüre kann in gedruckter Version bei der ÖROK-Geschäftsstelle unter stix@oerok.gv.at bestellt werden.

  • Fact Sheet: Kurzfinformationen finden sich auch im folgenden Faktenblatt.

Arbeitsweise:

  • Der inhaltlich-fachlich Diskurs in der ÖREK-Partnerschaft erfolgte in 6 Arbeitssitzungen, wobei es zu einem intensiven Austausch zwischen Geologie, Raumplanung und weiteren Akteuren kam (Herbst 2014 - Jänner 2015). Die Arbeiten aus diesem Schritt mündeten in einem umfangreichen Überblick über sämtliche Grundlagen zum Thema, die in einem "Materialienband" zusammengefasst wurden (s.o.). Über 40 AutorInnen brachten ihr Wissen dabei ein und arbeiteten an den Beiträgen mit. In einem zweiten Schritt erarbeiteten die Mitglieder der ÖREK-Partnerschaft fachliche Empfehlungen. Diese wurden ebenfalls in der ÖROK-Schriftenreihe Nr. 193 publiziert.
  • Abschlussveranstaltung: Die Abschlussveranstaltung fand am 28. Jänner 2015 in Wien statt. Bei dieser Veranstaltung wurden die Ergebnisse der ÖREK-Partnerschaft in einem breiteren Rahmen vorgestellt. Die Dokumentation sowie die Unterlagen finden sich unter diesem Link.
  • ÖROK-Empfehlung Nr. 54: Auf Basis der Arbeiten der ÖREK-Partnerschaft arbeitete eine Redaktionsgruppe eine ÖROK-Empfehlung aus. Diese fassen sämtliche Ergebnisse der ÖREK-Partnerschaft in konzentrierter Weise zusammen; im Herbst 2015 erfolgte die Finalisierung durch die ÖROK-Gremien. Die Verabschiedung fand auf Ebene der Österreichischen Raumordnungskonferenz im Rahmen eines Rundlaufbeschlusses mit Dezember 2015 statt (ÖROK-Empfehlung 54).

Kernakteure der ÖREK-Partnerschaft:

  • Federführung: BMLFUW (die.wildbach) & Geolog. Bundesanstalt
  • Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung
  • Länder Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Tirol
  • Land Salzburg: Landesgeologie, Landesforstdirektion
  • Land Steiermark: Schutzwasserwirtschaft
  • Österreichischer Gemeindebund
  • ÖBB, ASFINAG
  • Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum f. Wald, Naturgefahren & Landschaft
  • externe ExpertInnen von Technischer Universität Wien (Bodenpolitik, Rechtswissenschaften), Universität Wien (Geographie - Geomorphologie), BOKU (Raumplanung, WLV)
  • Prozessbegleitung: wikopreventk
  • Management: ÖROK-Geschäftsstelle

Bezug der ÖREK-Partnerschaft zum ÖREK 2011:

  • Handlungsfeld H 3.2 „Vorangflächen zum Schutz vor Naturgefahren“
  • Aufgabenbereiche A 3.2.1 und 3.2.2

Kontakt/Anfragen: stix@oerok.gv.at

Arbeitsprozess in der ÖREK-Partnerschaft
Quelle: Wildbach & Lawinenverbauung
Quelle: Wildbach & Lawinenverbauung
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