EU-Makroregionen allgemein
"multi-sectoral - multi-instrumental - multi-actor"
Makroregionale Strategien der EU verfolgen das Ziel eines thematisch versierten, koordinierten Vorgehens in der Abstimmung von Politiken unterschiedlicher Ebenen, verschiedener sektoraler Strategien und Finanzierungsinstrumente zur Optimierung einer effizienten Nutzung bereits vorhandener Strukturen und Ressourcen. Zur Erarbeitung wie auch Umsetzung der Strategien sollen Akteure unterschiedicher Ebenen einbezogen werden. Die thematische Ausrichtung der jeweiligen makroregionalen Strategie soll sich dabei an regionsspezifischen Herausforderungen orientieren, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region insgesamt zu steigern.
Als Erfolgsfaktoren umreisst die Europäische Kommission folgende Elemente:
- Konkrete Aktivitäten: Greifbare Projekte und deren mittel- und langfristigen Wirkungen stehen im Vordergrund.
- Geographischer Rahmen: Je nach jeweiliger thematischer Zielsetzung können Grenzen flexibel erscheinen. Ausschlaggebend ist der Vorteil für die beteiligten Staaten bzw. Regionen.
- "3 NOs": Unter den Prämissen "no new funding, no new legislation, no new institution" verfolgen makroregionale EU Strategien einen primär koordinativen transnationalen Ansatz. Im Blickpunkt steht der bessere Einsatz bestehender Ressourcen, Rechtsgrundlagen und Strukturen.
Unterlagen & Links:
- Macro-regional strategies in the EU - A Discussion Paper, präsentiert von Kommissar Pawel Samecki im Zuge der vom Schwedischen EU-Vorsitz organisierten Ministerkonferenz „EU Strategy for the Baltic Sea Region and Future Macro-Regional Strategies“ am 17./18.9.2009 in Stockholm
(Link Homepage GD Regionalpolitik)
- EU macro-regions and macro-regional strategies – A scoping study (Nordregio - Dubois/Hedin/Schmitt/Sterling 2009)
(Link Homepage Nordregio)


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