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Allgemeine Informationen

In der Geschichte der europäischen Integration spielen Fragen der räumlichen Entwicklung Europas seit langem eine wesentliche Rolle. Zuerst implizit über einzelne Fachpolitiken, vor allem durch das Instrument der EU-Kohäsionspolitik, spätestens seit den Vorarbeiten zum Europäischen Raumentwicklungskonzept (EUREK) aber auch explizit, in jüngster Vergangenheit verstärkt unter dem Stichwort „territorialer Zusammenhalt“ und „place-based policies“.

Auch wenn die EU dazu bis dato über keine formalen Raumordnungskompetenzen verfügte, bestand der Bedarf, die nachhaltige, räumliche Entwicklung des europäischen Territoriums voranzutreiben. Dies erfolgte in sehr unterschiedlichen Kooperations- und Arbeitsformaten, teilweise unterstützt durch Instrumente der EU-Kohäsionspolitik (z. B. durch die Programme ESPON oder INTERREG).

Mit dem Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon am 1. Dezember 2009 und der damit einhergehenden Verankerung des Ziels zur Stärkung des "Territorialen Zusammenhalts" wurde eine neue Grundlage für diese Diskussion geschaffen.

Begleitung auf nationaler Ebene

Die formale österreichische Vertretung in diesen Arbeitsprozessen erfolgt federführend durch das Bundeskanzleramt sowie - themenspezifisch - gemeinsam mit VertreterInnen der Bundesländer. 

Die breitere fachliche Befassung zum Thema „Europäische Raumentwicklung“ erfolgt im Rahmen der ÖROK, um so die europäische Debatte vor dem österreichischen Erfahrungshintergrund zu reflektieren und allenfalls zeitgerecht österreichische Beiträge für die europäische Diskussion aufzubereiten.

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