Der 11. Raumordnungsbericht weist sechs große Abschnitte auf: Rahmenbedingungen und Trends der räumlichen Entwicklung, das Österreichische Raumentwicklungskonzept (ÖREK) 2001, partnerschaftliche Umsetzung der EU-Regionalpolitik 2000-2006, grenzüberschreitende und transnationale Kooperationen, Berichte zu raumrelevanten Tätigkeiten der ÖROK und ihrer Mitglieder sowie die Berichte der ÖROK-Mitglieder. Ein umfassender Serviceteil mit Zusammenfassung, Anhang und Verzeichnissen beendet den Bericht.
Wesentliches Ereignis im Berichtszeitraum des vorliegenden 11. Raumordnungsberichts, 2002 bis 2004, war die Erweiterung der Europäischen Union um zehn neue Mitgliedstaaten. Damit wurden auch im Bereich der Raumentwicklungspolitik neue Impulse gesetzt, insbesondere im Hinblick auf den Aufbau beziehungsweise die Vertiefung der Zusammenarbeit über Staatsgrenzen hinweg.
In den Ländern wurden etwa mit dem „Landesentwicklungskonzept Niederösterreich“ und dem „Salzburger Landesentwicklungsprogramm“ wichtige Grundlagen für die Landesentwicklung beschlossen, im Burgenland, Tirol und Wien wurden die Arbeiten an Landes- bzw. Stadtentwicklungskonzepten eingeleitet bzw. abgeschlossen. Ein Schwerpunkt im Bereich der überörtlichen und örtlichen Raumplanung ergab sich in Folge der Lawinen- und Hochwasserereignisse der letzten Jahre, aber auch durch die Umsetzung von EU-Richtlinien in nationales Recht.
Diese Schwerpunktsetzungen spiegeln sich auch in der neuen Struktur des vorliegenden Berichts wider. Der erste Teil umfasst Beiträge externer Experten: Univ.-Prof. Dr. Heinz Fassmann stellt eingangs „Wichtige Rahmenbedingungen und Trends der räumlichen Entwicklung“ dar. Daran schließt erstmals ein Abschnitt zur „Umsetzung und Anwendung des ÖREK 2001“ (DI Richard Resch) an. Das Kapitel „Partnerschaftliche Umsetzung der EU-Regionalpolitik“ (DI Wolfgang Hesina, Maga. Petra Wagner) beschreibt zusammenfassend vor allem die bisher erzielten Wirkungen der EU-Programme. Den Abschluss dieses ersten Teils bildet eine Abhandlung zum Themenbereich „Grenzüberschreitende und transnationale Kooperationen“ (DI Richard Hummelbrunner).
Im zweiten Teil des Berichtes finden sich, wie gewohnt, die Berichte der ÖROK-Mitglieder zu raumrelevanten Tätigkeiten, deren Inhalte zum Teil bereits in die oben angeführten Kapitel eingeflossen sind. Den Gesamtbericht beschließt eine zusammenfassende Einschätzung durch Univ.-Prof. Dr. Heinz Fassmann sowie ein Serviceteil.
Die Gesamtkoordination des Berichts sowie die redaktionelle Bearbeitung der Tätigkeitsberichte der ÖROK-Geschäftsstelle, der ÖROK-Mitglieder (Bund, Länder, Städte und Gemeinden) und der Wirtschafts- und Sozialpartner wurde von Maga. Cornelia Krajasits (ÖIR-Informations¬dienste GmbH) wahrgenommen.
Mit dem vorliegenden 11. Raumordnungsbericht soll der interessierten Öffentlichkeit ein Überblick über die Tätigkeit der die räumliche Entwicklung Österreichs (mit-)gestaltenden Institutionen zur Verfügung gestellt und ein Beitrag zur Schärfung des Bewusstseins für räumliche Zusammenhänge geleistet werden.
Eine zusammenfassende Darstellung des 11. Raumordnungsberichts steht als pdf-Download in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung.
Der 11. Raumordnungsbericht wurde im Rahmen der ÖROK-Schriftenreihe als Nr. 170 "11. Raumordnungsbericht - Analysen und Berichte zur räumlichen Entwicklung Österreichs 2002-2004" im Jahr 2005 publiziert.

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