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Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit & Beschäftigung Steiermark (EFRE)“

Programm Homepage: http://www.innovation-steiermark.at/

Sachdaten
Titel: Regionale Wettbewerbsfähigkeit Steiermark 2007-2013
Interventionsform: Operationelles Programm (OP)
CCI: 2007AT162PO007
Erstentscheidung der EK: K(2007)2057 vom 4. Mai 2007
 

Aktuelle Fassung: Version 5 vom 7. August 2015

Änderungsentscheidung der EK: C(2015)5723 final

 

Verwaltung
Verwaltungsbehörde (VB) für das Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit & Beschäftigung Steiermark (EFRE)“ ist das Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung Wirtschaft und Innovation. Dieses ist verantwortlich für die Abwicklung des Gesamtprogramms sowie für die Koordinierung der an der Programmdurchführung beteiligten Einrichtungen wie zum Beispiel die Verantwortlichen (Bundes- oder Landes-)Förderstellen. Die Begleitung des Programms erfolgt durch einen für alle acht regionalen EFRE-Programme gemeinsamen Begleitausschuss. Das Sekretariat des Begleitausschusses wird von der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK) wahrgenommen.

Kontakt
Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 12 – Wirtschaft, Tourismus, Sport – Referat Wirtschaft und Innovation

Dr. Gerd Gratzer, Mag. Caroline Schweda
http://www.innovation-steiermark.at/de/kontakt/verwaltungsbehoerde.php

Charakterisierung des Fördergebiets
Das Land Steiermark umfasst eine Gesamtfläche von 16.382 km² und hat etwa 1,2 Mio. EinwohnerInnen. Raumstrukturell ist die Steiermark durch sehr unterschiedliche Regionen charakterisiert. Neben dem Zentralraum Graz und Umgebung sind es vor allem Teile der Obersteiermark (Bruck/Mur, Leoben, Kapfenberg), die eine starke industrielle und F&E-Basis aufweisen. Der Grazer Zentralraum und der obersteirische Wirtschaftsraum übernehmen die Rolle als „Technologie- und Innovationsmotor“. Die ländlichen Regionen sind in ihrer Wirtschaftsstruktur stärker gewerblich ausgerichtet, wobei auch der Landwirtschaft mit ihrer multifunktionalen Leistungsbereitstellung (Nahrungsmittelproduktion, Landschaftspflege) eine vergleichsweise große Bedeutung zukommt. Der Tourismus spielt in Teilen der Regionen (insbesondere Oststeirische Thermenregion, Westliche Obersteiermark) eine bedeutende Rolle. Die geopolitischen Veränderungen in Bezug auf die EU-Erweiterung ermöglichten der Steiermark, sich in einem sich entwickelnden neuen transnationalen Kooperationsraum im Südosten Europas zu positionieren. Gleichzeitig besteht jedoch noch immer eine „inneren Randlage“ zu den EU-Kernräumen.

Ziele des Programmes
Die Steiermark soll sich in den nächsten zehn Jahren zu einem international wahrgenommenen, mit seinen Nachbarregionen und den Europäischen Zentren funktional vernetzten Standort entwickeln. Dieser soll für seine BewohnerInnen eine hohes Maß an Lebens- und Umweltqualität sichern und dabei seine Stärkefelder innovativ, dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet und in Balance mit den regionalen Gegebenheiten weiterentwickeln. Die Wirtschaft der Steiermark soll dabei unterstützt werden, die neuen Herausforderungen des strukturellen Wandels erfolgreich zu meistern, neue Technologie- und Wachstumsfelder aufzubauen sowie neue Produkte und Ideen marktmäßig umzusetzen. In den Regionen der Steiermark sollen durch endogene und integrierte Entwicklungsanstrengungen die Voraussetzungen geschaffen werden, um eigenständige Stärkefelder aufzubauen und die landesweiten Schwerpunkte an die regionalen Gegebenheiten anzupassen.

In der Periode 2007-2013 stehen für die Förderung aus dem Programm insgesamt 123,2 Mio. € an EU-Mitteln zur Verfügung (Kofinanzierungsrate: 50%). In Anlehnung an den STRAT.AT wurden die folgenden drei Prioritätsachsen als Grundlage für die Ausrichtung des Programms gewählt:

  • Prioritätsachse 1: Stärkung der innovations- und wissensbasierten Wirtschaft (beispielsweise überbetriebliche F&E, F&E in Unternehmen, Förderung von Innovation in Unternehmen, Know-How-Erwerb und Wissensmanagement für Innovation, Cluster)
  • Prioritätsachse 2: Stärkung der Attraktivität der Regionen und Standorte (beispielsweise Tourismus in benachteiligten Gebieten, Integrierte nachhaltige Raumentwicklung, Stadt-Umland-Entwicklung, Umweltinvestitionen)
  • Prioritätsachse 3: Governance und Technische Hilfe

Die Prioritätsachsen sind weiter in Aktionsfelder und Aktivitäten untergliedert. Detaillierte Informationen zu den Prioritätsachsen, Aktionsfeldern und Aktivitäten sowie Entwicklungszielen und Strategien sind im OP nachzulesen.

Finanzdaten

Aufschlüsselung nach Prioritätsachsen in Euro zu laufenden Preisen

EFRE-Finanzdaten Steiermark
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