
Ziel 2-Programm Niederösterreich
Sachdaten
Titel : Ziel 2-Programm für Niederösterreich
Interventionsform: Einheitliches Programmplanungsdokument (EPPD)
CCI : 2000AT162DO002
Entscheidung der EK: K(2001)202
Datum der Annahme durch die EK: 16. März 2001
Folgende Dokumente zur Programmplanung stehen zum Download zur Verfügung:
EPPD Erstfassung: Version vom 16.03.2001
EPPD Letztfassung: Version vom 14.02.2007
EzP Erstfassung: Version vom 08.05.2001
EzP Letztfassung: Version vom 17.04.2007
Verwaltung
Verwaltungsbehörde für das Ziel 2-Programm Niederösterreich war das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung. Dieses war verantwortlich für die Abwicklung des Gesamtprogrammes sowie für die Koordinierung der an der Programmdurchführung beteiligten Einrichtungen. Für die Abwicklung der einzelnen Maßnahmen waren die im Programm angeführten maßnahmenverantwortlichen Förderstellen zuständig. Die Begleitung des Programmes erfolgte durch den Begleitausschuss. Das Sekretariat des Begleitausschusses wurde von der Österreichischen Raumordnungskonferenz wahrgenommen.
Beschreibung des Fördergebiets
Im Ziel 2-Gebiet und „Phasing-Out“-Gebiet Niederösterreich leben 794.800 Einwohner, dies sind 52,1% der Einwohner Niederösterreichs. Die Wirtschaftsstruktur des Landes zeigt im Vergleich zu Österreich einen noch immer überproportional hohen Anteil am primären Sektor (11%, Land- und Forstwirtschaft), während der sekundäre Sektor (37%, sachgüterproduzierender Sektor) nur geringfügig stärker vertreten ist. Der tertiäre Sektor (52%, Dienstleistungsbereich) ist vergleichsweise unterrepräsentiert. Im Fördergebiet ist ein enormer Fehlbestand an Arbeitsplätzen gegeben, was zu Langzeit-Tagespendlern in den Wien-näheren Teilräumen, zu Nicht-Tagespendelwanderung, Abwanderung oder Arbeitslosigkeit führt. Die landesweite Arbeitslosigkeit lag bei Programmerstellung bei 5,8%. Was die Ausbildung anbelangt, so hat nur jeder Achte in der Region einen "höheren Schulabschluss" oder ein Hochschuldiplom.
Ziele des Programmes
Die regionalen Entwicklungsziele sind vorrangig auf folgende Bereiche gerichtet:
- Dezentrale Landesentwicklung, Stärkung der strukturschwachen Regionen und ihrer Zentren,
- Räumliche Industrieentwicklung und Anpassung altindustrialisierter Regionen,
- Ausgleich von Standortnachteilen in ländliche Gebieten und peripheren Regionen,
- Nutzung der Beziehungen zu den Nachbarstaaten und Stärkung der Grenzregionen.
Mithilfe der Unterstützung der EU soll die offensive Regionalpolitik des Landes Niederösterreich fortgesetzt und mit wirksamen Impulsen in den strukturschwachen Regionen eine dynamische und nachhaltige Entwicklung eingeleitet werden.
Schwerpunkte des Programmes
Das Programm beinhaltet drei Aktionsschwerpunkte sowie Maßnahmen zur technischen Hilfe.
Schwerpunkt 1: Mobilisierung des endogenen Potenzials für die regionale Entwicklung, die Infrastruktur der Unternehmen und für Pilotprojekte
Schwerpunkt 2: Entwicklung von Gewerbe/Industrie, Innovation/Technologie
Schwerpunkt 3: Entwicklung von Tourismus und Freizeitwirtschaft
Technische Hilfe
Diese Schwerpunkte sind in Maßnahmen untergliedert.
Detaillierte Informationen zu den Schwerpunkten, Maßnahmen, Entwicklungszielen, Strategien und Finanzdaten sind im EPPD sowie in der EzP nachzulesen.
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