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Raumordnung in Österreich

Raumordnung und Raumplanung wird in Österreich von Bund, Ländern, Städten und Gemeinden wahrgenommen und ist kompetenzrechtlich eine komplexe Materie, bei der der Bund auf Grund der sektoralen Zuständigkeiten, die Länder auf Grund der umfassenden Planungsbefugnis nach der Generalklausel des Bundesverfassungsgesetzes tätig werden.

Im Gegensatz zu anderen Staaten gibt es in Österreich keine "Rahmenkompetenz" des Bundes. Landesgesetze bilden die gesetzliche Grundlage für die überörtliche und örtliche Raumordnung und Raumplanung. Die Vollziehung der örtlichen Raumplanung fällt nach dem Bundesverfassungsgesetz in den eigenen Wirkungsbereich der Gemeinden. Im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung können die Gebietskörperschaften in allen Bereichen planend tätig werden und Maßnahmen setzen.

Schon in den 1960er Jahren wurde Raumplanung jedoch von den AkteurInnen als gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Gemeinden erkannt, was in der Folge im Jahre 1971 zur Gründung der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK) führte.

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