Aufgaben und Produkte

Eine der zentralen Aufgaben der ÖROK ist die Erarbeitung und Veröffentlichung des Österreichischen Raumentwicklungskonzeptes, die in der Regel alle 10 Jahre erfolgt. Das aktuelle Österreichische Raumentwicklungskonzept 2001 („ÖREK 2001“) ist im Jahr 2002 erschienen.
Aufbauend auf diesem Konzept werden im Rahmen verschiedener Projekte laufend Studien zur Raumentwicklungspolitik in Österreich erarbeitet und in der ÖROK-Schriftenreihe publiziert.
Weitere ÖROK-Produkte sind unter anderem:
- Regelmäßige Veröffentlichung von Berichten über raumbezogene Tätigkeiten von Bund, Ländern und Gemeinden („Raumordnungsbericht“),
- ÖROK-Empfehlungen,
- ÖROK-Atlas zur räumlichen Entwicklung Österreichs (seit 2007 auch in einer online-Version unter www.oerok-atlas.at verfügbar!).
Im Kontext der europäischen Regional- und Raumentwicklungspolitik nimmt die ÖROK seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen innerstaatlicher und europäischer Ebene ein.
Einige Beispiele für Aktivitäten im Bereich „EU-Regionalpolitik“:
- Festlegung der Regionalfördergebiete nach dem EU-Beihilfenrecht (Art. 87 EG-V),
- Abstimmung der nationalen Verteilung der EU-Strukturfondsmittel,
- "Nationaler Strategischer Rahmenplan STRAT.AT 2007-2013": Erstellung und strategischer Begleitprozess,
- Koordinations- und Informationsplattform für die Implementierung der unterschiedlichsten regionalen Strukturfondsprogramme der Ziele "Konvergenz" und "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" in Österreich:
- Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den programmverantwortlichen Stellen (Verwaltungsbehörden, Förderstellen, ...),
- Sekretariat für die Begleitausschüsse,
- Begleitung des Programmzyklus (Programmierung, Programmverhandlungen, Evaluierung, Programmabschluss, …).
Bereits seit 2002 diente die ÖROK-Geschäftsstelle für die Transnationalen INTERREG-Programme CADSES und ALPENRAUM sowie das Europäische Raumbeobachtungsnetzwerk ESPON (European Spatial Planning Observation Network) als sogenannter „National Contact Point“.
Aufbauend auf die dabei gemachten Erfahrungen wird diese Tätigkeit im Zeitraum 2007–2013 für transnationale und Netzwerkprogramme des neuen EU-Ziels "Europäische territoriale Kooperation" mit österreichischer Beteiligung weitergeführt – je nach Bedarf und Programmvorgaben in unterschiedlicher Intensität. Der Fokus der Aktivitäten liegt dabei auf den drei Programmen CENTRAL EUROPE, ALPENRAUM und SOUTH-EAST EUROPE, aber auch INTERREG IV C, URBACT II und ESPON werden betreut.

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