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Aufgaben und Produkte

Die Hauptaufgaben der ÖROK umfassen die Ebenen und Sektoren übergreifende Koordination von Fragen der Raumordnung und Regionalpolitik in Österreich. Dies umfasst vordergründig die im folgenden dargestellten Bereiche:

Raumordnung/Raumentwicklung
Eine der zentralen Aufgaben der ÖROK im Bereich der Raumordnung ist die Erarbeitung und Veröffentlichung des Österreichischen Raumentwicklungskonzeptes, das den Status einer gemeinsamen, gesamtstaatlichen Strategie hat.

Neben der Erstellung, Aktualisierung und Umsetzung des ÖREK werden auch Beiträge zur Raumforschung erarbeitet sowie "Grundlagenprojekte" durchgeführt. Dazu gehören unter anderem:

Regionalpolitik
Im Kontext der europäischen Regional- und Raumentwicklungspolitik nimmt die ÖROK seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen innerstaatlicher und europäischer Ebene ein.

Einige Beispiele für Aktivitäten im Bereich „EU-Regionalpolitik“:

  • Festlegung der Regionalförderungsgebiete nach dem EU-Beihilfenrecht (Art. 107 AEUV),
  • Abstimmung der nationalen Verteilung der EU-Strukturfondsmittel,
  • Partnerschaftsvereinbarung Österreichs 2014-2020 STRAT.AT 2020": Erstellung und strategischer Begleitprozess,
  • Verwaltungsbehörde für das gemeinsame österreichische IWB/EFRE Regionalprogramm 2014-2020
  • Koordinations- und Informationsplattform für die Implementierung der unterschiedlichsten regionalen Strukturfondsprogramme der Ziele "Konvergenz" und "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" 2007-2013 in Österreich:
    • Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den programmverantwortlichen Stellen (Verwaltungsbehörden, Förderstellen, ...),
    • Sekretariat für die Begleitausschüsse,
    • Begleitung des Programmzyklus (Programmierung, Programmverhandlungen, Evaluierung, Programmabschluss, …)
  • Programmübergreifende Koordinationsaufgaben im Bereich der grenzüberschreitenden Programme (Europäische Territoriale Zusammenarbeit)

Bereits seit 2002 dient die ÖROK-Geschäftsstelle als sogenannter National Contact Point:

  • 2002–2006 für die transnationalen INTERREG-Programme  CADSES und ALPENRAUM sowie das Europäische Raumbeobachtungsnetzwerk ESPON.
  • Aufbauend auf die dabei gemachten Erfahrungen wurde diese Tätigkeit im Zeitraum 2007–2013 für transnationale und Netzwerkprogramme des neuen EU-Ziels "Europäische territoriale Kooperation" mit österreichischer Beteiligung weitergeführt – je nach Bedarf und Programmvorgaben in unterschiedlicher Intensität. Der Fokus der Aktivitäten liegt dabei auf den drei Programmen CENTRAL EUROPE, ALPENRAUM und SOUTH-EAST EUROPE, aber auch INTERREG IV C, URBACT II und ESPON werden betreut.
  • Eine Fortführung für den Zeitraum 2014-2020 ist ebenfalls für folgende Programme vorgesehen: ALPENRAUM, CENTRAL EUROPE, DANUBE, INTERREG EUROPE, URBACT III und ESPON.
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