INTERREG IIIB 2000-2006
INTERREG wurde bereits in den frühen neunziger Jahren mit der Intention eingerichtet, die Kooperation über die nationalen Grenzen hinweg zu unterstützen. Als eine sogenannte Gemeinschaftsinitiative zielte INTERREG III in der EU-Förderperiode von 2000 bis 2006 auf die Stärkung des ökonomischen und sozialen Zusammenhalts sowie eine regional ausgewogene Entwicklung in allen Ländern Europas.
Die Ausrichtung IIIB betrifft die transnationale Kooperation; über diese Programme wurde die Zusammenarbeit zwischen nationalen, regionalen und lokalen Akteuren in mehrere Staaten umfassenden Kooperationsräumen gefördert.
In der Strukturfondsperiode 2000-2006 hatte Österreich an zwei transnationalen Kooperationsräumen Anteil: am Programm für den Alpenraum – dem „Alpine Space“ – und an jenem für den gesamten zentral- und südosteuropäischen Raum zwischen Ostsee und Ägäis – dem „CADSES-Raum“ (Central, Adriatic, Danubian and South-Eastern European Space).
Für beide Programme zusammen standen Österreich 30 Millionen Euro aus den Strukturfonds der Europäischen Union zur Verfügung. Hinzu kommen nationale Kofinanzierungen, die mindestens 50 Prozent der Projektfördersummen ausmachten. INTERREG IIIB wurde im Rahmen von Projektpartnerschaften umgesetzt, die sich um eine bestimmte Zielsetzung herum finden und aus Partnern aus mindestens drei Staaten bestehen. Die gemeinsame Entwicklung von Maßnahmen sowie der Austausch von Methoden und Informationen standen im Mittelpunkt der meisten Projekte.
In der Strukturfondsperiode 2007 bis 2013 wurde die Gemeinschaftsinitiative INTERREG aufgewertet und als neues Ziel „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ zu einem Hauptförderinstrument der europäischen Regionalpolitik. Mit insgesamt 7,9 Mrd. Euro stehen in dieser Förderperiode für grenzübergreifende Kooperationen auch deutlich mehr Mittel zur Verfügung.



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