Auf Basis der Programmziele und der -strategie wurden 3 Programmprioritäten identifiziert: Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Alpenraums, Räumlicher Zugang und Vernetzungsqualität sowie Umwelt und Risikoprävention.
Im Operationellen Programm werden für jede Priorität der Kontext und die spezifischen Ziele beschrieben. Eine Liste beispielhafter Aktivitäten soll den Projektantragsteller einen besseren Eindruck über strategische Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen, auf die das Programm zielt, geben. Die Vereinbarkeit mit und der konkrete Beitrag zu den Programmzielen, Strategien und Leitprinzipien mit besonderer Berücksichtigungen des transnationalen Mehrwerts, konkreten Ergebnissen und Auswirkungen auf den Kooperationsraum sind weitere von den Projektantragstellern einzuhaltende Schlüsselprinzipien.
| Priorität 1: Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Alpenraums |
| Stärkung der Innovationsfähigkeiten von KMUs und Schaffung von entsprechenden Entwicklungsvoraussetzungen, Förderung von dauerhaften Kooperationen zwischen F&E Einrichtungen und KMU |
| Förderung von Entwicklungsoptionen, die auf den traditionellen Sektoren und dem kulturellen Erbe basieren, sowie bei neuen Wirtschaftssektoren auf transnationaler Ebene |
| Stärkung der Rolle der urbanen Regionen als Motoren für ein nachhaltiges Wachstum |
| Stärkung der rural-urbanen Beziehungen und Entwicklung der peripheren Gebiete |
| Priorität 2: Räumlicher Zugang und Vernetzungsqualität |
| Förderung des angemessenen Zuganges zu öffentlichen Dienstleistungen, Transport, Informationen, Kommunikation und Wissensinfrastruktur |
| Förderung und Verbesserung des Zugangs zu und der Auslastung von vorhandenen Infrastrukturen |
| Verbesserung der Vernetzungsqualität für die Verstärkung der polyzentrischen territorialen Muster und als Grundlage für eine Wissens- und Informationsgesellschaft |
| Förderung von nachhaltigen und innovativen Mobilitätsmodellen mit besonderer Berücksichtigung von Umwelt, Gesundheit und Gleichberechtigung |
| Minderung der negativen Konsequenzen der Verkehrsflüsse durch die Alpen. |
| Priorität 3: Umwelt und Risikoprävention |
| Verstärkte Kooperation im Bereich des Umweltschutzes |
| Anregung zu integrierten Ansätzen zur Erhaltung, Planung und Management der natürlichen Ressourcen und Kulturlandschaften |
| Stärkung der Ressourceneffizienz in Bezug auf Wasser, Energie, Landnutzung, Rohstoffen und anderen natürlichen Ressourcen |
| Management der Auswirkungen des Klimawandels |
| Vorhersage, Abschätzung, Abmilderung und Management der Einwirkungen von natürlichen und technologischen Gefahren |